Taner Köprülü

Facharzt für HNO

 

HNO Praxis

Albrechtstr. 36A

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Taner Köprülü • HNO Steglitz • Facharzt für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde • Albrechtstraße 36A 12167 Berlin • Telefon: 030 79 17 002

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Sinusitis

Sinusitis, NNH, chronsiche Sinusitis HNO Praxis Berlin Steglitz, Nebenhöhlenentzündung, Nasennebenhöhlen, Kieferhöhle, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhle, Stirnhöhle

Die Sinusitis ist der Fachbergriff für die Nasennebenhöhlenentzündung. Nasennebenhöhlenentzündungen können akut und chronisch auftreten. Bei der Behandlung ist eine umfassende Diagnostik zu Begleiterscheinungen wie Allergien ist sehr sinnvoll.

Die Nasennebenhöhlen stehen in enger Verbindung mit der Nasenhöhle und sind lufthaltige Hohlräume im Gesichtsschädel. Die Nasennebenhöhlen sind paarig angeordnet und setzen sich aus der Stirnhöhle, der Kieferhöhle, der Keilbeinhöhle und den Siebbeinzellen zusammen. Die Verbindung der Nasennebenhöhlen mit der Nasenhöhle dient dem Sekretabfluss aus den Nebenhöhlen und der Belüftung.

Durch wiederkehrende Infekte oder eine allergische Rhinitis (allergischer Schnupfen) kann es zu akuten und chronischen Entzündungen der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen (Sinusitis) kommen. Dies kann dazu führen, dass der Sekretabfluss gestört wird und auch die Belüftung nicht richtig funktioniert. Das sehr komplex gebaute Nasennebenhöhlensystem reagiert sehr empfindlich auf solche Störungen. Folgen können Kopfschmerzen, Schleimhautschwellungen, Nasenatmungsbehinderung, wässriger oder eitriger Schnupfen, Druck über den Augen und verstärkte asthmatische Beschwerden sein.

 

Welche Arten von entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) gibt es?

Nach dem Europäischen Positions Papier zur Rhinosinusitis (EPOS 2012) wird die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) mit einer Nasenhöhlenentzündung (Rhinitis) zusammengefasst und unterschieden in:

  • Akute Rhino-Sinusitis (Symptome < 12 Wochen)

  • Chronische Rhino-Sinusitis (Symptome > 12 Wochen)

 

Die akute Rhino-Sinusitis wird weiter unterteilt in:

  • Akut virale Rhino-Sinusitis

  • Akut postvirale Rhino-Sinusitis

  • Bakterielle Rhino-Sinusitis

 

Die chronische Rhino-Sinusitis wird weiter unterteilt in:

  • Chronische Rhino-Sinusitis mit Polypen

  • Chronische Rhino-Sinusitis ohne Polypen

 

Wie wird die Sinusitis therapiert?

Zunächst ist es wichtig die richtige Diagnose zu stellen, da nicht jede Sinusitis gleich therapiert wird. Hierfür führe ich in meiner Praxis eine Nasenendoskopie durch. Dabei wird nach Entzündungszeichen, Polypen und Eiter Ausschau gehalten. Wenn erforderlich wird eine Computertomographie (CT) der Nasennebenhöhlen durchgeführt. Dies dient der Ausdehnungsdiagnostik und zur präoperativen Eingriffsplanung.

Eine Allergietestung ist bei Verdacht auf allergischen Schnupfen sinnvoll.

Einige der Nasennebenhöhlen können medikamentös behandelt werden, einige benötigen eine Operation, andere hingegen eine Kombination aus medikamentöser und operativer Therapie. Liegt eine Allergie vor, wird diese direkt mitbehandelt.

Es wird individuell für jeden Patienten einzeln entschieden, welche Therapieform zu empfehlen ist.

Operation an den Nasennebenhöhlen

Ist aufgrund einer Nasennebenhöhlenentzündung eine Operation notwendig, wird zuvor ein CT der Nasennebenhöhlen durchgeführt. Das CT dient zur exakten Planung der Operation. Jedes Nasennebenhöhlensystem ist anders aufgebaut und ist ähnlich einem Fingerabdruck individuell unterschiedlich. Daher ist das Ausmaß der Operation immer vom jeweiligen Patienten abhängig.

Die Operation führe ich minimal invasiv mit dünnen Endoskopen endonasal durch die Nasenlöcher (FESS= Functional Endoscopic Sinus Surgery, funktionelle endoskopische Nebenhöhlen Chirurgie) in Vollnarkose durch. Es werden keine äußeren Schnitte angelegt. Der Eingriff kann bei Vorliegen einer Nasenscheidewandverkrümmung auch mit einer Septumplastik (Nasenscheidewandbegradigung) kombiniert werden. Während der Operation wird erkrankte Schleimhaut entfernt und die jeweiligen Zugänge zu den Nebenhöhlen erweitert.

KEINE BLEIBENDEN TAMPONADEN

Im Rahmen der Operation werden zur Minimierung der Schleimhautblutung selbstauflösende kleine Tamponaden in die Nase eingelegt. Eine Entfernung ist nicht notwendig, die Nasenatmung nicht behindert. Das ist ein erheblicher Komfortgewinn im Gegensatz zu den üblichen bleibenden Tamponaden die die Nasenatmung deutlich einschränken.

Nach der Operation bleiben die Patientinnen und Patienten in der Regel 2-3 Tage stationär in der Klinik. Täglich wird die ärztliche Visite, Nachsorge und Nasenpflege durchgeführt.

 

Ich berate Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über mögliche Behandlungsmethoden, Erfolgsaussichten, Alternativen und Risiken. Gemeinsam entscheiden wir über die richtige Therapie.

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